Seepferdchen



Seepferdchen – Hippocampus


Seepferdchen leben in allen Meeren der Welt, in denen es noch unbelastete Gebiete mit sehr klarem und strömungsarmem Wasser gibt. Der Rückgang der Seegrasflächen auf den Meeresböden hat auch einen Rückgang der Seepferdchen Populationen zur Folge. Sie gehören somit zu den stark gefährdeten Arten.
Trotz ihres merkwürdigen Aussehens zählt man sie zu den Fischen. Es soll zwischen 35 und 80 Arten geben. Anhand dieser veröffentlichen Zahlen kann man sehen, wie unerforscht das Leben der Seepferdchen in der freien Natur noch ist. Man weiß aber mit ziemlicher Sicherheit, dass im Mittelmeer nur drei Arten leben. Seepferdchen werden, je nach Art, zwischen 13 Millimeter und 35 Zentimeter lang.

Bei den Seepferdchen übernimmt das Männchen die Brutpflege. Es hat einen Brutbeutel im Bauch, in den das Weibchen bis zu 200 Eier ablegt. Das Männchen übernimmt dann das ausbrüten und die Aufzucht der Jungen. Es wurde auch schon beobachtet, dass mehrere Weibchen bei ein und demselben Männchen ihre Eier ablegen. Sie umschlingen mit ihren Hinterleib den Hinterleib des Männchens und bezirzen ihn nach allen Regeln der Kunst. Der arme Kerl hat dann die Ehre diese ihm untergejubelten Eier auch noch auszubrüten und die Jungen groß zu ziehen.

Das hier gezeigte Seepferdchen ist ein frisch verstorbenes junges Tier, das von einem Seepferdchen-Züchter stammt. Die Sterberate ist bei den Seepferdchen in der freien Natur sehr hoch. Die meisten werden kurz nach Verlassen des Brutsacks von anderen Fischen gefressen. Seriöse Züchter sind bemüht, die Sterberate ihrer Zuchten sehr niedrig zu halten. Es ist ein immenser Aufwand an Pflege erforderlich und die Seepferdchen gesund am Leben zu erhalten.










Nach dem Anruf des Züchters mussten alle Vorbereitungen zum Fotografieren des Seepferdchens sehr schnell gehen, da das Tierchen nach dem Verenden nur noch maximal 15 Minuten frisch aussieht. Ein erfahrener Züchter erkennt am Verhalten eines ganz jungen Seepferdchens ob es die nächsten Stunden überleben wird oder nicht. Auf den beiden letzten Bildern ist der Verfall des Kleinen schon deutlich sichtbar.

Der Kopf des Seepferdchens ist drei Millimeter lang. Die Aufnahmen wurden mit einer Spiegelreflexkamera durch ein Stereomikroskop gemacht.








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