Mit naturwissenschaftlicher Bildung zum Verständnis der Welt?




Dieser Text vertritt die Meinung des Autors und ist durch jahrelange und andauernde Beschäftigung mit dem Thema entstanden. Es ist die Niederschrift von Überlegungen und Gedanken, die dem Leser durchaus unsortiert vorkommen werden.
Damit soll erreicht werden, dass der Leser nicht, wie es in den Medien üblich ist, auf eine bestimmte Gedankenrichtung oder auf eine bestimmte Denkweise gelenkt wird, die ihn dann zu einem Ziel führt und ihm hilft sich eine Meinung zu bilden.
Der Leser soll die Freiheit seiner Gedanken behalten, um über das Geschriebene den Kopf zu schütteln, oder etwas tiefer in die besorgte Gedankenwelt des Autors einzudringen, der die Menschheit als globale Gemeinschaft auf dem Holzweg sieht, wenn sie so weitermacht wie bisher.



Persönliche Erfahrungen mit der Vorstellungskraft der Menschen:

Die jahrelange Erfahrung im weiter bildenden Umgang und der Schulung mit Mikroskopen und astronomischen Fernrohren, zeigt uns immer wieder die erheblichen Defizite, wenn es darum geht, Größenverhältnisse richtig einzuschätzen. Das Leben im Mikro - als auch im Makrokosmos, ist für viele Leute nicht begreifbar. Die Größenmaßstäbe einzelner Objekte liegen in den meisten Fällen außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen, egal ob Lehrer, Schüler oder Studenten. Von den Vorstellungen der Lebensumstände, die in der Welt der kleinsten Lebewesen vorherrschen, einmal ganz zu schweigen.

Der kaum noch geschulte Umgang, zum Beispiel mit einem Mikroskop verhindert die Sensibilisierung für diese kleinen Lebensbereiche, die es zu beobachten oder zu analysieren gilt. Hier wird den arbeitenden Schülern und Studenten, durch ein mangelhaftes Bildungssystem, eine Sinneswahrnehmung vorenthalten, die ihnen dann, in den immer wichtiger werdenden Arbeitsbereichen der Nanotechnologie und Biomechanik, schlichtweg fehlt. Ein Anfang dazu wäre, Schüler neugierig auf die Mikrowelt zu machen, dort wo alles Leben beginnt. Für uns nur sichtbar unter einem Mikroskop.

Dabei ist es nicht so, dass es an Mikroskopen und dazugehörigen Ausrüstungen mangelt. Es ist alles vom Feinsten vorhanden, wird aber nur sehr stiefmütterlich eingesetzt. Die überforderten Lehrer, gestressten Schüler und Studenten hetzen durch unser Bildungssystem. Die Bestnoten müssen unbedingt erreicht werden, egal wie. Sonst bekommt man keinen Job und verdient kein Geld. Da bleibt natürlich keine Zeit sich in aller Ruhe einmal mit dem Leben zu beschäftigen, das wir tagtäglich mit unseren Füßen treten. Ganz zu schweigen von den Dingen die sich innerhalb und außerhalb unseres Planetensystems abspielen.
Die heutige Ausbildung beschränkt sich fast ausschließlich nur auf das Wohlergehen vom geldverdienenden Menschen, der geldverdienenden Wirtschaft und dem viel zu teuren Umweltschutz. Dabei werden die realen, sehr wichtigen Zusammenhänge auf dem Planeten Erde nicht erkannt. Und wenn doch, reagiert ein Großteil der Menschen überzogen und hysterisch, weil keiner weiß, um was es wirklich geht und wie alles auf dieser Welt zusammenhängt und miteinander agiert.

Da werden Grenzwerte festgelegt, die nicht machbar sind und die die Wirtschaft in die Knie zwingen. Da werden von Politikern und Entscheidungsträgern Dinge beschlossen, die sie, getäuscht durch die Irrgärten ihrer Verwaltungsapparate, nicht überschauen können. Hinzu kommt der Druck einer SUV fahrenden Gesellschaft, deren naturwissenschaftliche Bildung am Kochtopf bei der Küchenschlacht endet. Dieser Druck zwingt dann die Industrie Dinge zu verwirklichen, die jenseits der technischen und physikalischen Machbarkeit liegen. Und wenn das alles nicht wie gewollt funktioniert, wird getrickst, getäuscht und rumgerudert was das Zeug hält.

Man hat den Eindruck, dass dieses Verhalten in unserer Gesellschaft schon zum normalen Alltag gehört.

Solche Dinge haben ihren Beginn in einem verwurzelten Bildungssystem, das keiner mehr so richtig überschaut. Ein typisches Beispiel dafür ist das chaotische Verhalten in der Pandemie 2020, nicht nur an den schulischen Einrichtungen in den einzelnen Ländern. Der Verwaltungsfilz und das länderübergreifende Zuständigkeitsgerangel bremsen unser gesamtes Bildungs- und Gesellschaftssystem aus. Schüler und Studenten haben heutzutage keine Zeit mehr, sich mit Dingen zu befassen, die für das Fortbestehen des Lebens auf der Erde wirklich wichtig wären. Ihre Sensibilität und ihr kreatives Denken werden von diesem System systematisch behindert und zunichte gemacht.
Es gilt, die Sinne der Nachwuchsgenerationen für wirklich wichtige Zusammenhänge zu schulen und zu fördern, damit sie ein netzübergreifendes Denken entwickeln können. Um den Fortbestand der Menschen lebenswert zu gestalten, müssen zukünftige Generationen die Zusammenhänge in der Natur auf unserem Planeten begreifen können. Nur Geld scheffeln und zu Gott beten, wird die Menschheit in den weltweiten Kollaps treiben.

Wir müssen endlich lernen neu zu denken.



Werden wir das Weltklima retten?

Klare Antwort: Nein, weil ein Ameisenhaufen weder in der Lage ist das Waldsterben zu verhindern, noch ist er in der Lage einen Orkan aufzuhalten.

Es geht in diesem Beispiel um das rein physikalische Kräfteverhältnis zwischen Ameisenhaufen, Waldsterben und Orkan.



12.06.2017:    Klimaforscher stellen Fakten zum Klimawandel klar

Das Deutsche Klima-Konsortium e. V. (DKK) ist ein Wissenschaftsverband und vertritt führende Akteure der deutschen Klimaforschung und Klimafolgenforschung. Dazu gehören Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Bundesbehörden.

Hier die Stellungnahme des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) anlässlich der Diskussionen nach dem Austritt der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen:

Wir widersprechen vehement öffentlichen Beiträgen, die in der Bevölkerung zur Verunsicherung über die Faktenlage hinsichtlich des Klimawandels führen können. Angesichts der Dringlichkeit eines weltweiten Klimaschutzes möchten wir folgende Punkte herausstellen.

Zur Einordnung der Fakten

Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar und die jüngsten anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Die jüngsten Klimaänderungen hatten weitverbreitete Folgen für natürliche Systeme und solche des Menschen.“ So lautet eine der Kernbotschaften des 5. Sachstandsberichts des Weltklimarates (Intergouvernemental Panel on Climate Change, kurz IPCC). Die Klimawissenschaft, deren Erkenntnisstand der IPCC etwa alle sieben Jahre in einem Sachstandsbericht zusammenfasst, erforscht seit Jahrzehnten Klimaschwankungen, durch den Einfluss von Sonnenaktivität, Erdumlaufbahn, Vulkanausbrüchen, El-Niño-Ereignissen etc.
Das Ergebnis: Ohne die menschliche Aktivität, insbesondere die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, lassen sich die beobachteten Veränderungen im Klimasystem nicht erklären.
Der natürliche Wechsel von Kalt- und Warmzeiten erfolgt über Jahrzehntausende. Diese enorm langen Zeiträume der Erdgeschichte sind auf den Planungs- und Erfahrungshorizont des Menschen übersetzt Ewigkeiten. Die derzeit beobachtete, im Vergleich dazu schnelle Erwärmung in nur 150 Jahren mit ihren vielfältigen Folgen ist eine völlig neue Entwicklung. Der Vergleich mit früheren Warmzeiten ist unzulässig. Die Menschheit und unsere Kultur und Technologien haben keinen dieser Wechsel erlebt, sondern haben sich in einer ungewöhnlich langen Warmzeit ohne große klimatische Schwankungen entwickelt.
Fortgesetzte Emissionen von Treibhausgasen werden eine weitere Erwärmung und langanhaltende Änderungen aller Komponenten des Klimasystems verursachen und damit die Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden weitverbreiteten und irreversiblen Folgen für Menschen und Ökosystem erhöhen. Eine Begrenzung des Klimawandels würde erhebliche und anhaltende Minderungen der Treibhausgasemissionen erfordern, wodurch – verbunden mit Anpassung – die Risiken des Klimawandels begrenzt werden können.“


Dieses Statement aus dem Bericht des Weltklimarats verdeutlicht die Rolle der Treibhausgas-Emissionen für die zukünftige Entwicklung des Klimas.

Der letzte Satz im Statement des Weltklimarates zeigt eigentlich, dass ein Klimawandel auf der Erde allenfalls begrenzt, aber nicht aufgehalten werden kann.


Klima und Zukunft

Betrachten wir einmal den oben genannten Bericht aus der Sicht eines Außenstehenden, der frei von menschlichen Befindlichkeiten und Wertvorstellungen ist und der den Wert allen Lebens auf einem Planeten gleich schätzt. Ein Außenstehender der logisch denken kann und der frei von politischer und religiöser Beeinflussung ist. Jemand der die Macht des Geldes, und die damit verbundenen Folgen emotional nicht nachvollziehen kann, aber deren psychologische Auswirkungen auf den Menschen studiert und erkannt hat.
Lässt man alles menschorientierte Wenn und Aber weg und betrachtet das Agieren der Menschheit einmal von außerhalb des Globus, so kann unser Außenstehender zwangsläufig nur zu einem Schluss kommen:

Wenn diese Menschheit von dem Egoismus und den wirtschaftlichen Interessen ihrer Staatenlenker, Börsenbetreibern und Lobbyisten angetrieben, so weiter agiert wie bisher, ist nicht davon auszugehen, dass die industriell orientierten Kulturen in ihrer Gewinnsucht und ihrem Streben nach immer mehr Kapital und Macht, das sich verändernde Weltklima in den Griff bekommen, um einen kompletten Klimawandel zu verhindern.



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Hier sehen wir die Animation des Ozonlochs über der Antarktis von November bis Mitte Dezember 2020 vom Sentinel Satelliten aufgenommen.



Das sich verschlechternde Weltklima wird nur in einer weltweit organisierten Planung und Anstrengung in den Griff zu bekommen sein, bei der Geld und Gewinn keine Hauptrolle mehr spielen dürfen. Hier ist sind globale Investitionen von Nöten, die dem Erhalt der Menschheit auf dem Planeten dienen. Man kann davon ausgehen, dass es bei den heutigen Denkweisen der Menschen, die sich in fast allen Kulturen etabliert haben, länger dauern wird das Weltklima wieder auf ein natürliches Niveau zu bringen, als es gedauert hat, das Klima auf den heutigen Stand zu verschlechtern. Das Zeitalter des Menschen, das Anthroprozän in einen klimatisch neutralen Kreislauf zu bringen, muss zur Mammutaufgabe des nächsten Jahrtausends werden. In diese Zeitspanne dürften auch die erforderlichen Entwicklungen zum Überleben auf der zukünftigen Erde einberechnet werden.

Es kann angenommen werden, dass die uns nachfolgenden Generationen einen Großteil des erwirtschafteten Kapitals in die Erhaltung eines gesunden Klimas stecken müssen. Unsere zukünftigen Wohnstätten können nicht mehr aus Hochhäusern, Wolkenkratzern und Straßen mit unzähligen Autos bestehen, die die Luft verpesten. Wir werden im Laufe der folgenden Jahrhunderte gezwungen sein in unterirdischen oder in schwimmenden Städten zu leben, um den immer heftiger werdenden Orkanen, Blizzards, Überschwemmungen und Dürreperioden zu entgehen.
Hinzu kommt, dass aufsteigende Methangase durch das Abschmelzen des Permafrosts, in den nördlichen Regionen der Erde, an die Erdoberfläche dringen und unser Klima noch zusätzlich belasten. Das Diffundieren des Methangases wird über viele große Flächen von mehreren hundert Quadratkilometern geschehen. Auch aus den immer wärmer werdenden Meeren wird Methangas and die Oberfläche steigen und unsere Atmosphäre systematisch beeinflussen und verändern. Es dürfte sich hier um einen schleichenden Vergiftungsprozess handeln, den wir nicht aufhalten können.

Wir reden heute von einer Co2 Belastung der Atmosphäre, in ein paar Jahrzehnten werden wir uns mit dem Atemgift Methan beschäftigen müssen, welches wir mit Sicherheit nicht durch saubere Autos oder ein nachhaltiges Leben aus unserer Atmosphäre entfernen können. Wir sind in unseren heutigen Denkweisen komplett auf dem Holzweg. Bestes Beispiel dafür ist die unprofessionelle Art und Weise, wie wir in Gesellschaft und Politik mit globalen Pandemien umgehen. Der naturwissenschaftliche Analphabetismus in der Bevölkerung bringt uns immer wieder an unsere Grenzen. Die uneinheitliche, verwirrende Berichterstattung durch unsere Medien, trägt auch nicht gerade dazu bei, sachlich fundiertes Wissen zu vermitteln bzw. Anregungen für Lösungsansätze zu bieten.

In Zukunft müssen Weltanschauungen wie egoistisch-nationales Denken, oder die Staatenlenkung durch Religionsführer, aus den Köpfen und dem Leben der Menschen verschwinden, sonst kann eine solch globale Aufgabe nicht bewältigt werden. Die Denkstrukturen der Menschen müssen sich bis in die kleinsten Lebensbereiche möglichst schnell in ein globales Miteinander verändern um sich der Mammutaufgabe widmen zu können. Da wird es keinen Platz mehr geben für politischen oder religiösen Fanatismus, der ganze Nationalversammlungen beschäftigt und in ihrer Arbeit blockiert. Naturwissenschaftliche Bildung muss durchdringend durch alle Bevölkerungsschichten vermittelt werden. Naturwissenschaftliche Bildung wird in Zukunft wichtiger werden wie in den alten Kulturen Lesen und Schreiben.



Fakten die wir selbst geschaffen haben:

150 Jahre Klimaverschmutzung haben wir betrieben und diese mit unserem umweltverachtenden, naturwissenschaftlichen Analphabetismus richtig auf Schwung gebracht. Nun wollen wir mit der Kurbel das Schwungrad durch rückwärts drehen anhalten. Uns muss dabei aber klar sein, dass das Schwungrad noch eine ganze Weile weiterläuft ohne dass die Kurbel Wirkung zeigt. Die von uns verursachten Prozesse können nicht schlagartig angehalten werden. Sie müssen genauso kontinuierlich abgebaut werden, wie wir sie aufgebaut haben.
Wir benötigen aber, je nach Flexibilität und Wohlwollen unserer Staatenlenker, noch viel mehr Jahre um die bisherige Klimaverschmutzung zu stoppen. Das wird umso länger hinausgezögert, je länger wir mit kleinkariertem Jonglieren von theoretischen Zahlen und Werten unser Verhalten rechtfertigen, oder damit das Gegenteil beweisen, je nach dem wie es gerade politisch gebraucht wird.

Danach sind wir aber erst so weit, wie wir heute wären, wenn all die heutige Klimaschädigung durch uns nie stattgefunden hätte. Das natürliche Schwungrad des Klimawandels läuft aber weiter, wie in vergangenen Zeiten auch. Da gab es auch vergiftete Gegenden in denen Vulkane tobten, in denen sich viel Methan in der Atmosphäre befand und in der der Sauerstoffgehalt, zu Zeiten der Sauropoden, bei über 30% lag. Daran wäre ein Mensch zugrunde gegangen.

Ob wir wollen oder nicht: Auch diesen zusätzlichen geologischen und klimatischen Veränderungen in unserer Umwelt müssen wir uns stellen, wenn wir auf der Erde als Menschheit überleben wollen. Wir können uns mit unseren gegensätzlichen Weltanschauungen zuvor auch gegenseitig umbringen und drastisch dezimieren. Der übrigbleibende Rest der Menschheit wird sich im Nachhinein auch wieder an ein Klima anpassen müssen, das nach seiner beinahe Selbstausrottung vorherrschen wird. Fakt dabei ist, dass es Niemanden im Universum interessiert, was mit uns und unserem Planeten in Zukunft geschieht.

Unsere Bedeutung im Universum ist gleich Null, weil unsere Erde im Universum keine Rolle spielt. In dem uns bekannten Universum gibt es so viele Sterne und Galaxien, wie wir Sandkörner an all unseren Meeresstränden haben. Es ist völlig belanglos ob an einem der Strände im Universum ein Sandkorn fehlt, oder ein Neues dazukommt.




     


Unsere Erde ist, schon von der eigenen Sonne aus gesehen so klein, dass man sie nur als einen winzig kleinen Punkt am Himmel sehen könnte.



Unsere Zukunft besteht aus einer Anpassung an unsere Umwelt


Wenn sich Architekten und Zukunftsplaner mit Bauwerken der Zukunft beschäftigen, werden sie von der Masse der Menschen und einem Großteil der Volks-Medien nur müde belächelt. Auf die Präsentation ihrer Entwürfe von unterirdisch angelegten Städten und schwimmenden Lebensbiotopen, folgt immer sofort die Frage: “Und wer soll das alles bezahlen?“ „Davon könnte man hunderte Kindergärten bauen! Wir brauchen unser Geld für wichtigere Dinge!“

Schon an diesen Einwürfen erkennt man das kleinkarierte Denken in unserer Gesellschaft, dass uns eines Tages, weil zu kurz gedacht, in unser eigenes Massensterben führen wird.

Wir haben in unserer modernen Zivilisation immer noch nicht begriffen, dass unsere Lebensgrundlage unsere Umwelt und die notwendige Anpassung an diese Umwelt ist. Nicht das Geld und was man damit alles machen könnte, ist unsere Lebensgrundlage, sondern unsere Umweltbedingungen, auf die wir uns dringend einstellen und anpassen müssen.










Es wird in einem Jahrtausend nicht mehr möglich sein an der Erdoberfläche sicher und bequem in einfachen Häusern leben zu können. Riesige Wirbelstürme, Regenfluten und Tsunamis werden in Zukunft die Menschheit begleiten. Es wird Dürreperioden geben und Tornados, die ganze Städte dem Erdboden gleichmachen. Große Gebiete der Erde werden austrocknen und zu Wüsten werden, andere in Muren-Abgängen und Schlammfluten versinken. Wir werden unsere zukünftigen Städte unterirdisch anlegen müssen oder wie riesige Muscheln halbgetaucht an den Küsten der Weltmeere positionieren.

Die Sahara, wie wir sie heute kennen, war vor zehntausend Jahren eine blühende Tropenlandschaft in der die damaligen Vorfahren der Menschen, die heute am Nil leben, jagen gingen. Fünftausend Jahre später verödete dieses Gebiet, weil der Monsunwind sich abschwächte. Diese Verödungsprozesse erleben wir auch heute schon in unseren Breiten, wenn auch vorerst nur sporadisch und im langsam schleichenden Tempo.

Die Menschen von damals wurden von den jährlich immer schlimmer werdenden klimatischen Veränderungen überrascht, weil sie keine Vorstellungen davon hatten, wie die Klima Maschine des Erdballs funktioniert. Sie hielten all das Geschehene für einen Fluch Gottes.

Wir wissen heute schon ziemlich genau, was auf uns zukommt, aber der Gott des Geldes verbietet es, sofort etwas dagegen zu tun. Das verantwortungslose Denken der heutigen Generationen gegenüber ihrer eigenen Enkeln und Urenkeln ist erschreckend.

Im Jahr 2009 hat man das erste Sars Virus in einer Fledermausart einwandfrei identifiziert und 2012 einer eigenen Gruppe zugeordnet, aber des Geldes wegen daran nicht weiter geforscht. Im Jahr 2020 gibt man Milliarden dafür aus, um das Virus in den Griff zu bekommen und um eine weltweite Pandemie zu verhindern. Millionen Menschen sind gestorben, weil man acht Jahre Forschung und Entwicklung, vernachlässigt und aus Kostengründen beiseite geschoben hat.

Es hätte jedes Jahr gezählt.

Es steht außer Frage, dass die Forschung an neuen Virusstämmen sehr umfangreich, kompliziert und teuer ist. Auch der international zu organisierende Aufbau von Virus Laboren ist sehr teuer. Wenn man aber bedenkt wieviel Geld weltweit nur für Waffenbau und Fußball ausgegeben wird, sollte einem schon allmählich dämmern, wohin unser Holzweg führt, auf dem wir gerade wandeln.

Wir müssen uns allmählich von der Vorstellung trennen, dass wir geschaffen wurden um uns die Erde untertan zu machen.

Philosophisch gesehen ist unsere Erde gerade im Begriff uns drastisch vor Augen zu führen, wie begrenzt die Zeitspanne des menschlichen Lebens auf ihr tatsächlich sein wird. Das wird für uns extrem schwierig wenn wir nicht endlich anfangen, ihre klimatischen und geologischen Abläufe zu verstehen, um uns diesen anzupassen. Dazu benötigen wir aber alle einen Verstand, der den Holzweg erkennt auf dem wir uns gerade befinden.


HDD



Im Anhang ein Link zu einem Gastbeitrag von der Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich, den sie am 30.12.2020 in der Ärzte Zeitung veröffentlicht hat

Unter dem Vergrößerungsglas der Medien und Öffentlichkeit ist Forschen schwierig:


https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Journalismus-zwischen-Verharmlosung-und-Alarmismus-415964.html









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