Insektensterben






Dramatischer Rückgang der Insekten



Die Insekten werden immer weniger. Entomologen und Naturschützer stehen vor einem Rätsel und suchen nach den Ursachen des dramatischen Rückgangs der Insektenpopulationen. Monokulturen, Pestizide, industriell betriebene Agrarwirtschaft und Klimaschwankungen dürften die Ursache sein.


Das Thema wurde im Januar 2016 mit dringenden Apellen im Bundestag zur Sprache gebracht. Die Auswirkungen des Insektensterbens sind noch nicht absehbar, da es zu wenig Menschen gibt, die in dieser Richtung beobachten und forschen.










Hier der originale Text aus der Webseite des NABU vom 13. Januar 2016 :



Der NABU warnt vor einem neuartigen Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sei in den vergangenen 15 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Ähnlich alarmierende Entwicklungen befürchten die Naturschützer in weiteren Regionen Deutschlands und fordern, die Ursachen und das Ausmaß des Insektenschwunds bundesweit schnell aufzuklären.

„Unsere Beobachtungen in Nordrhein-Westfalen sind beängstigend. Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage“, warnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen.

Er stellte am heutigen Mittwoch im Umweltausschuss des Bundestages die Untersuchungsergebnisse des Entomologischen Vereins
Krefeld vor, mit dem der NABU zusammenarbeitet. Ehrenamtliche hatten zwischen 1989 und 2014 an insgesamt 88 Standorten in Nordrhein-Westfalen fliegende Insekten gesammelt, ihre Arten bestimmt und sie gewogen. „Während wir 1995 noch 1,6 Kilogramm aus den Untersuchungsfallen sammelten, sind wir heute froh, wenn es 300 Gramm sind“, so Tumbrinck. Der Rückgang von bis zu 80 Prozent beträfe unter anderem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.





Zur Insektenseite des NABU geht es  hier



Es entbehrt (noch) jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis, - aber trotzdem :


Ein paar persönliche Überlegungen zum Insektensterben:



Es ist nicht anzunehmen, dass wir Menschen die biologischen Rhythmen in der Entwicklung unserer Insekten über längere Zeiträume überschauen. Wir beobachten erschreckende Vorgänge, wie das Bienensterben, erst seit wenigen Dekaden. Jetzt kommt auch noch der dramatische Rückgang der gesamten Insektenpopulation dazu.

Erst im Oktober 2017 ist bekannt geworden, dass ein Großteil des Insektensterbens auch auf die nächtliche Lichtverschmutzung zurückzuführen ist. Wie die Biologen um Alessandro Manfrin und sein Team durch Feldversuche im Naturpark Westhavelland festgestellt haben, werden in jeder Sommernacht Milliarden Insekten von beleuchteten Strassen, Uferwegen und Promenaden, komplett aus ihrem Lebensrhythmus geworfen. Der natürliche Lebenszyklus der Insekten wird durch die nächtliche Beleuchtung vollkommen durcheinander gebracht. Dadurch hat sich die Zahl der Insektenpopulationen auf den Versuchsfeldern im Havelland drastisch reduziert. Das Leipniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei IGB hat den kompletten Bericht publiziert.
  

http://www.igb-berlin.de/news/fataler-insektenstaubsauger-uferbeleuchtung


Wir streiten uns darüber wer Schuld am Insektensterben hat, anstatt nach den wirklichen Ursachen zu forschen und dafür alle erdenklichen Mittel bereit zu stellen, um letztendlich unsere eigene Zukunft zu sichern.

Uns ist erst seit wenigen Jahren bekannt, dass sich das Magnetfeld der Erde verändert. Wir erwarten eine Umpolung des Erdmagnetfeldes, die im Laufe der Erdgeschichte schon hunderte Mal stattgefunden hat. Die Magnetpole verschieben sich. Bei diesem Vorgang wird das Magnetfeld der Erde sehr schwach werden und nur noch zehn Prozent des jetzigen Wertes betragen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Magnetfeld der Erde für kurze Zeit beim Polwechsel sogar mehrere Magnet-Pole auf dem Planeten Erde bildet. Fakt ist, dass das Magnetfeld der Erde seit Beginn der Messungen vor 170 Jahren um zehn Prozent schwächer geworden ist und der UV Anteil in der Atmosphäre zugenommen hat.

Unsere Kenntnisse über die Beeinflussung von Insekten-Populationen durch kosmische Ereignisse und klimatische Beeinflussung dürfte man als schlichtweg mangelhaft bezeichnen. Kein Mensch hat je erforscht, wie sich solare Plasma-Ausbrüche der Sonne oder Magnetfeldveränderungen auf das Leben der Insekten auswirken.

Das dürfte unabsehbare Folgen für das Leben auf der Erde haben. Denken wir nur einmal an den Zug der Vögel, die sich in einem wechselnden Magnetfeld nicht mehr orientieren können. Die Vögel haben das schon hundert Mal erlebt und sich angepasst. Auch der Mensch ist in der Vergangenheit, allerdings ohne PC und Smartphone, gut damit zurecht gekommen. Man hat ermittelt, dass der letzte Polsprung vor 780 000 Jahren stattgefunden hat. Das dürfte seiner Holzkeule oder seinem Speer nicht geschadet haben. Aber was geschah in den folgenden Generationen mit seinen Genen und seiner DNA?

Wie reagieren die lebenswichtigen Kleinlebewesen im Erdboden wenn ein Plasma Ausbruch der Sonne, die Erde trifft?
Wie verhalten sich die hunderttausend kleinen Protisten im Wasser oder die Eukaryoten, ihre pflanzlichen Kollegen an Land, die nur ganz wenige Zellen besitzen? Auch sie haben es schon viele Male überlebt.

Wie haben sie sich dabei verändert?  Wissen wir nicht.

Auch die  Insekten auf unserem Planeten haben das schon hunderte Mal erlebt und überlebt .

Wie? Das wissen wir nicht.    Haben sich dabei ihre Gene verändert?  Auch das wissen wir nicht.

Wir, die "Krone der Schöpfung" schauen erst seit wenigen Jahren auf diese Vorgänge.

Inwieweit Insekten durch solche Ereignisse beeinflusst werden wissen wir auch nicht. Haben sich die Vielzahl der Fliegen- und Käfer Arten, unter anderem auch dadurch entwickelt? Haben sie sich durch Gen Mutationen in Verbindung mit klimatischen Veränderungen den neuen Bedingungen angepasst? Vor ein paar Jahren noch als Hirngespinst von der etablierten Wissenschaft abgetan, haben französische Forscher in Nebelkammer Versuchen festgestellt, dass kosmische Strahlung auch einen Einfluss auf die Wolkenbildung in unserer Atmosphäre hat.

Wir diskutieren uns voran und betreiben eine " Wissenschaft " die sich rechnen muss. Versuch und Irrtum stehen da manchmal mehr im Vordergrund als logisches, netzübergreifendes Denken. Wir haben ein sagenhaftes Talent entwickelt uns in den Erkenntnissen aus der Vergangenheit zu verirren. Der naturwissenschaftliche Analphabetismus im Großteil unserer Gesellschaft ist dabei die treibende Kraft.

Wir wissen nicht, wie die vielen Unterarten der Insekten zustande gekommen sind. Aber wir wissen, dass wir mit unseren Spritzmitteln und unserem Plastikmüll massiv in diesen natürlichen Ablauf eingreifen.
Trotzdem vergiften wir in unserer Geldgier und in unserer Unbefangenheit weiterhin ganze Landstriche ohne überhaupt zu wissen, wie das Mikro-Leben in seinem gesamten Zusammenhang funktioniert.

Wir machen  " wissenschaftliche "  Versuche bezüglich des Einsatzes von Insektiziden, die man von der Dauer und der Prüfung der zu testenden Auswirkungen her gesehen, nur als lächerlich bezeichnen kann.

Wie wird unsere digitale Welt, von der wir total abhängig sind, die bevorstehenden kosmischen Ereignisse verkraften?

Wir wissen es auch nicht.



Die "Krone der Schöpfung" dreht am kosmischen Rad, ohne zu wissen was geschehen wird. Die Folgen werden der "Krone" ein paar Zacken verbiegen, die nicht mehr zu begradigen sind.

Anstatt hinter dem Geld herzurennen und die Börsenkurse zu beflügeln sollten wir unseren Grips endlich dafür verwenden wie wir unsere Lebensbedingungen den geologischen und klimatischen Veränderungen anpassen können, die in Zukunft auf uns zukommen.


Man kann nur hoffen, dass der " Schöpfer ", an den so viele Menschen glauben, bei seinem Spiel mit den irdischen Kräften etwas genauer weiß was er tut, wenn er selber Mal wieder am kosmischen Rad dreht.



Hier der Link zu einer Sendung von 3sat/nano über den Polsprung. Aktuelle Erkenntnisse, mit Original Aufnahmen und Grafiken aus dem NASA Archiv.

Absolut sehenswert und informativ !

Dauer: 43:07

https://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html














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